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Tauchplätze in und um Österreich

In dieser Aufstellung habe ich alle Tauchplätze in Österreich und der näheren Umgebung aufgelistet die ich bisher betaucht habe. Die Liste ist chronologisch sortiert. Auch wenn jeder See bzw. Tauchplatz in der Regel nur einmal angeführt ist habe ich einige davon mehrfach betaucht. Die Plätze sind es alle wert!

Alle mit * bezeichneten Seen bzw. Plätze wurden zuvor noch nie betaucht.

2017

Geplante Aktivitäten: Erkundung einiger Fließgewässer. Intensiver Test von zwei Tauchcomputern, die ich Kälte und harten Bedingungen aussetzen werde.

Gleinkersee, Oberösterreich, Österreich (Seehöhe 801m). Der See liegt in einem Kessel, der nach Norden hin flacher und offener wird. Der Einstieg am Nordufer ist leicht erreichbar. Der attraktivste bereich liegt entlang des Westufers. Dort liegt viel totes Holz im Wasser, das Fischen gute Versteckmöglichkeiten bietet. Saison- und wetterbedingt war die Sicht gering.

Lunzer See, Niederösterreich, Österreich (Seehöhe 610m). Leider war die Sicht durch den Badebetrieb und Algenblüte stark beeinträchtigt. Im späten Herbst sollte die Sichtweite wieder deutlich höher sein.

H****, Oberösterreich, Österreich (Seehöhe 1850m). Ich habe einen Speichersee betaucht, der zuvor nur einmal betaucht wurde. Die Genehmigung war einmalig und wird nach Angabe des Besitzers auch nicht wieder vergeben. Auch der Name und die Lage darf nicht genannt werden. Ebenso ist die Veröffentlichung von Bildern untersagt. Der Speichersee hat einen schräg abfallenden Uferbereich, der auf ca. 8 Meter Tiefe in einen flachen Boden übergeht. Der Boden ist von grünen Algen bedeckt, in denen Fisch- und Froschlaich zu finden ist. Der Boden ist von Rohrleitungen überzogen, die zur Versorgung von Schneekanonen dienen.

Neufeldersee, Burgenland, Österreich (Seehöhe 222m). Die ADA-Tauchbasis liegt am Nordende des Sees.Während am Badeplatz und generell im Süden viel Betrieb ist, bleibt die Zahl an Tauchern an diesem Platz überschaubar. Besonders, wenn man zu Dreikönig taucht, bei 2° Wassertemperatur und -6° Luft bei böigem Wind. Im Zuge des 50. Christbaumversenken des Clubs habe ich diesen Tauchplatz kennengelernt.

2016

Salza, Steiermark, Österreich (Seehöhe 670m). Die Salza ist nahe ihrer Mündung in die Enns gestaut. Unter der Staumauer befindet sich eine Gumpe, die von zwei Wasserfällen gespeist wird. Das Becken hat eine Ausdehnung von ca. 20 mal 30 Metern und ist rund 4 Meter tief. Die Sonne erreicht den Talboden im Sommer am späteren Vormittag. Im Becken findet man attraktive Steinformationen und totes Holz, in dem sich Fische verstecken.

Ungenannt*, Steiermark, Österreich (Seehöhe 1800m). Dieser See liegt in den das Ennstal umgebenden Bergen. Der Besitzer möchte nicht, dass der Name veröffentlicht wird. Der See liegt unterhalb der Baumgrenze in einer Mulde. Während das westliche und nördliche Ufer steil auf rund 15m abfällt, ist der östliche Teil eher flach. An den steilen Abfällen liegen Steinblöcke, Äste und Stämme. Im Uferbereich wimmelt es vor Kaulquappen und kleinen Fröschen. Der See ist nur mit Hubschrauber erreichbar und mit Sondergenehmigung betauchbar.

Weißensee, Steiermark, Österreich (Seehöhe 2230m). Nach der Erstbetauchung im Jahr 2008 zog es uns zu einer nochmaligen Untersuchung in diesen See. Wieder ist die Sicht trotz vorangegangener Regenfälle sehr gut und das Wasser mit 3°C ein heftiger Kontrast zum sommerlichen Wetter. Insektenlarven und kleine Krebsarten sind die einzigen in dieser Höhe vorkommenden Wasserbewohner. Das Gestein enthält viel Glimmer, der im Sonnenlicht golden glänzende Flächen aufblitzen lässt. Nur mit Sondergenehmigung betauchbar.

Badesee Süßenbrunn, Österreich (Seehöhe 157m). In diesem Badesee findet jedes Jahr zu Dreikönig das Christbaumversenken der Seastar Tauchschule statt. Heuer unter ca. 2cm Eis und daher mit Leine. Ein seichtes und kurzes Vergnügen, aber ein schöner Brauch.

Ottensteiner Stausee, Seerestaurant, Waldviertel, Österreich (Seehöhe 490m). Der Stausee besticht durch seine engen, tief eingeschnittenen Fjorde und Granitformationen entlang des Ufers. Das Wasser ist tief braun, ab ca. 7m herrscht Finsternis. Eine gute Lampe ist unbedingt erforderlich. Granitblöcke und Wurzelstöcke liegen verstreut auf Grund. Um das Seerestaurant ist der Grund überwiegend sandig. man findet dort meist Barsche und Zander. Karpfen halten sich bevorzugt in Bereichen mit schlammigem Grund auf. Vor dem Seerestaurant liegen Fässer, die einst als Schwimmkörper einer Plattform dienten.

2015

Obstansersee*, Osttirol, Österreich (Seehöhe 2300m). Der See gehört zu den südlichsten Bergseen Österreichs und liegt sehr nahe an der italienischen Grenze. Um den See gab es Mythen bezüglich der Tiefe (bis zu 20m) und auch die Behauptung, dass der See durch Abflüsse am Grund in eine naheliegende Höhle entwässert. Tatsächlich ist der See 7,5m tief und hat keinen sichtbaren Abfluss am Grund. Auch von der behaupteten Strömung war nichts zu bemerken. Der Uferbereich ist mit Steinblöcken bedeckt, der Grund mit feinem Sediment. Einige der großen Steinblöcke sind mit weißen, tropfenförmigen Algen bewachsen. Wie auch die meisten anderen Seen in dieser Liste ist dieser nur per Hubschrauber erreichbar. Eine Sondergenehmigung zum Betauchen ist notwendig.

Medelzlacke*, Salzburg, Österreich (Seehöhe 2580m). Der See liegt nahe der Rudolfshütte knapp unterhalb des Medelzkopfes in den Hohen Tauern. Zusammen mit meinem Bruder habe ich diesen See apnoe betaucht. Schneereste und Eisschollen, gepaart mit strahlender Sonne und blauem Himmel, haben der Aktion einen würdigen Rahmen verliehen. Die dort gemachten Tauchgänge sind möglicherweise die höchsten, bisher in Österreich durchgeführten Apnoetauchgänge.

Alpsee*, Kärnten, Österreich (Seehöhe 2150m). Der See ist nur mit Sondergenehmigung und Hubschrauber erreichbar. Das Ufer fällt am Rand steil ab. Die an der Oberfläche ersichtlichen Strukturen setzen sich im Wasser fort. Steinblöcke säumen den Rand. Die zentrale Fläche des Sees ist flach und mit feinem Gletscherschliff bedeckt. Maximaltiefe 5,7m. Obwohl der See über der Baumgrenze liegt, findet man vereinzelt Holzstücke. Beim Abfluss im Osten ist der See zwischen 1m und 2m tief. Die Tiefe steigt nach Westen hin an, knapp vor dem Westufer wird der See wieder seichter. Die Sicht ist der Lage entsprechend, die Temperatur mit 8°C ebenso.

Presseggersee, Kärnten, Österreich (Seehöhe 560m). Der Badesee bei Hermagor hat am Ostufer einen dichten Schilfgürtel. Schwärme kleiner Fische, Hechte und Karpfen verstecken sich im dichten Grün der Wasserpflanzen. Die Sonnenstrahlen zeichnen Streifenmuster ins Wasser.

2014

Unterwasserwald, Attersee, Oberösterreich, Österreich (Seehöhe 459m). Der Attersee ist an sich ein Klassiker, der Unterwasserwald einer der schönsten Plätze in diesem See. Ein Erdrutsch in den 50-er Jahren hat dicke Bäume in eine Tiefe von 10 bis 20m geschoben, die recht fotogen sind. Zwischen ihnen findet man auch Hechte und Aalruten.

Mirchtlbach, Salzburg, Österreich (Seehöhe 561m). Wenn man den Wiestalstausee sieht, lässt sich dieser Platz nicht erahnen. Wer die Schwimmstrecke von knapp 300m durch seichtes und trübes Wasser überwindet, wird mit einem knapp 10m tief eingeschnittenen Kessel unter dem Wasserfall des Mirchtlbachs belohnt. Der spiralige Schliff des hellen Kalksteins ähnelt einer Wendeltreppe. Fische tummeln sich im klaren Wasser unter dem Wasserfall.

Ambach, Salzburg, Österreich (Seehöhe 600m). Der Ambach ist ein typischer Gebirgsbach. Tief eingeschnitten, fließt er durch eine enge Schlucht. Ausgeschliffene Steinformationen und viele Fische geben dem Platz seinen Reiz.

Schwarzsee*, Osttirol, Österreich (Seehöhe 2450m). Der See liegt über der Baumgrenze, nur wenige Meter diesseits der Staatsgrenze zu Italien. Die Felsen haben glitzernde Einschlüsse und sind von Quarzadern durchzogen. Trotz seiner entlegenen Lage findet man viel Müll, den Wanderer hinterlassen haben. Nur mit Sondergenehmigung betauchbar.

Laserzsee, Osttirol, Österreich (Seehöhe 2260m). Dieser See stand bei mir seit dem Jahr 2000 auf der Wunschliste. Das klare Wasser erlaubt Sichtweiten von über 20m. Die großen Felsbrocken bieten eine wunderbare Kulisse für Fotos. In sonnigen Lagen ist der Boden mit grünen Algen bewachsen. Ein Teil des Grundes ist mit auffälligen Linien überzogen, deren Ursprung rätselhaft ist. Nur mit Sondergenehmigung betauchbar.

Tiefenbachsee*, Salzburg, Österreich (Seehöhe 1840m). Der See liegt am östlichen Abhang einer Steilwand. Große Steinblöcke säen den Uferbereich bis in eine Tiefe von 5m. Der zur Mitte hin leicht absinkenden Grund ist mit feinem Sediment bedeckt. Nur mit Sondergenehmigung betauchbar.

Kircheralmsee, Salzburg, Österreich (Seehöhe 1480m). Die Fischteiche auf der Kircheralm sind maximal 2m tief. Das Wasser ist glasklar und sorgt für wunderbare Spiegelungen und Lichtspiele auf dem Grund. Fotogene Wurzeln und viele Fische machen den See zum seichten Vergnügen. Nur mit Sondergenehmigung betauchbar.

2013

Neufeldersee, Burgenland, Österreich (Seehöhe 222m). Der Neufeldersee ist ein aufgelassenes Bergwerk. Er wird ganzjährig für Tauchkurse genutzt. Anfang Dezember findet das traditionelle Christbaumversenken der Tauchbasis Lorenc statt.

Wirpitschsee*, Salzburg, Österreich (Seehöhe 1699m). Der See liegt in einer Senke, die nach Westen hin von einer steilen Wand begrenzt wird. Die im Winter von dieser Wand stürzenden Lawinen bescheren dem See eine Unmenge an Totholz. Bis knapp ein Meter dicke Bäume liegen verstreut auf dem zur Mitte hin leicht absinkenden Grund. Zwei markante Felsblöcke befinden sich im Südosten des Sees. Bei 7,3 m Tiefe erreicht das Wasser sommerliche 12°C. Nur mit Sondergenehmigung betauchbar.

Turracher Höhe, Steiermark, Österreich (Seehöhe 1760m). Der See liegt auf der Passhöhe, teils in Kärnten, teils in der Steiermark. Reichlicher Bewuchs mindert die Sicht und erzeugt eine mystische Stimmung.

Twenger Almsee*, Salzburg, Österreich (Seehöhe 2120m). Der See liegt an einer Felswand, der Abfluss stürzt über einen steilen Hang ins Tal. Der See liegt über der Baumgrenze, der Grund ist nahe des Ufers von Felsformationen geprägt. Schnee am Ufer und eine teilweise Eisdecke verhindern eine umfangreiche Erkundung des Sees. Wo der Wanderweg nahe an den See kommt, liegt Müll über den Grund verstreut. Konservendosen, Flaschen und Pfirsichkerne sind stumme Zeugen des Tourismus. Nur mit Sondergenehmigung betauchbar.

Alte Donau, Wien, Österreich (Seehöhe 156m). Die Alte Donau weist im Winter deutlich bessere Sichtweiten auf als im Sommer. Beim Einstieg an der Langen Allee wurden die Badeplattformen renoviert. Der Einstieg ist daher recht komfortabel. Das Wasser ist im Jänner mit 3°C meist wärmer als die Luft.

2012

Schönalmsee*, Salzburg, Österreich (Seehöhe 2120m). Der See liegt in einer Senke, die sich nach Westen öffnet. Da er über der Baumgrenze liegt, ist der Grund von Felsformationen geprägt, die sich überwiegend im Uferbereich befinden. Der Grund zur Seemitte hin ist flach auf knapp 19m abfallend und mit feinem Sediment überzogen. Die attraktivsten Felsen befinden sich im Norden des Sees. Nur mit Sondergenehmigung betauchbar.

Großsee, Steiermark, Österreich (Seehöhe 1600m). Dieser See verdankt seine Existenz der speziellen Beschaffenheit des Bodens auf der Tauplitzalm. Er ist einer der wenigen Seen, die sich im Karst finden. Die Sicht ist gering, das Ufer ist von malerischem Schilf gesäumt. Nur mit Sondergenehmigung betauchbar.

Silberkarsee* (Hölltalsee), Steiermark, Österreich (Seehöhe 1805m). Wie ein wertvoller Smaragd liegt dieser See im Dachsteinmassiv gefasst. Er ist so schön, dass er gleich zwei Namen trägt. Sein relativ klares, um die 7°C kaltes Wasser ist eine einzige Verlockung. Ungefähr 200m lang, 90m breit und 9m tief birgt dieses kleine Juwel wunderbare Schätze. Der Bewuchs am Ufer weicht ab ca. 4m Tiefe feinem Sedimentgrund. Attraktive Steinformationen und Holz bilden abwechslungsreiche Formen. Eine Unzahl an Molchen bevölkert das Wasser. Mit Abstand die beste der Neuentdeckungen der letzten Jahre. Der Zustieg auf dem Normalweg dauert gut 3 bis 4 Stunden. Mit Tauchgepäck ist der Hubschrauber die einzige Alternative. Nur mit Sondergenehmigung betauchbar.

2011

Altausseer See, Steiermark, Österreich (Seehöhe 712m). Vom Bootssteg am Südufer ausgehend fällt das Ufer von einer Fläche mit ca. 1,5m Tiefe sanft ab. Im Bereich um 4-6m liegen viele Töpfe, Flaschen, aber auch Bäume und Äste. An Fischen kann man Forellen, Saiblinge und Aalruten antreffen. Im Flachbereich zeichnet die Sonne wunderbare Muster auf den sandigen Grund und auf die zarten Wasserpflanzen. Auch die Bootshäuser in Richtung des Abflusses sind einen Besuch wert. Häufig stehen Schwärme von Jungfischen im Schutz der Pfähle und dichten Pflanzen.

Unterer Klaftersee*, Steiermark, Österreich (Seehöhe 1884m). Dieser See ist nur mit Sondergenehmigung betauchbar und nur per Hubschrauber erreichbar. Das Wasser ist durch feinen Gesteinsstaub leicht getrübt. Entlang des westlichen Ufers liegen Felsbrocken, Baumstämme und Äste. Der sanft abfallende Grund geht in eine ebene Fläche über, die bei ca. 10,2m Tiefe den gesamten zentralen Seegrund einnimmt. Im Norden des Sees befindet sich eine kleine steinige Insel. In ihrer Umgebung beträgt die Tiefe weniger als 2m. Im Uferbereich wächst an manchen Stellen Schilf, in dem man Fische findet. Wassertemperatur ca. 7°C.

Unterer Landawirsee, Salzburg, Österreich (Seehöhe 1995m). Der See liegt unmittelbar bei der Landawirseehütte. Er ist von dort aus gut zu Fuß erreichbar. Für die Zufahrt zur Hütte ist eine Sondergenehmigung und ein gutes Geländefahrzeug erforderlich. Der See hat eine Tiefe von ca. 5 bis 6m. Im südlichen Uferbereich findet man Bewuchs und Fische. Der Grund ist mit feinem Sediment bedeckt und an steileren Stellen steinig.

Oberer Landawirsee*, Salzburg, Österreich (Seehöhe 2047m). Der See liegt unweit der Landawirseehütte. Eine Steilstufe macht jedoch das Zufahren unmöglich und der See ist mit Tauchausrüstung nur per Hubschrauber erreichbar. Der flach abfallende Grund zeigt bei 3 bis 4m eine Abbruchkante und fällt weiter sanft bis auf ca. 12m Tiefe ab. Der Grund ist von feinem Sediment bedeckt und weist an manchen Stellen Steinformationen auf.

2010

Steirersee, Steiermark, Österreich (Seehöhe 1445m). Der See ist nur 100m von der nächsten Hütte bzw. Zufahrt entfernt, das allerdings vertikal. Der Abstieg und vor allem der Aufstieg zurück zur Hütte nach dem Tauchen stellt hohe Anforderungen an die Kondition. Seegraswiesen in 6-8m Tiefe, dazu viel Holz, lassen alle Mühen vergessen. Schwärme von Elritzen tummeln sich im Grün. Jeder, der den Besitzer nett fragt darf in diesem See tauchen. Hier ist definitiv der Zustieg der limitierende Faktor, der dem See Exklusivität sichert.

Grafenbergsee*, Steiermark, Österreich (Seehöhe 1639m). Der nördlich von Weißenbach in einer Mulde liegende See ist nur per Hubschrauber erreichbar. Sondergenehmigung obligatorisch. Steinformationen und Holz im Uferbereich bieten eine gute Kulisse für Fotos. Mit etwas Glück trifft man auch Saiblinge. So mancher Hirsch hat in diesem See seine letzte Bleibe gefunden. Mit etwas Glück entdeckt man Knochen oder Geweihteile.

Grübelsee, Steiermark, Österreich (Seehöhe 1160m). Was kann man schon von einem Folienteich erwarten, der in erster Linie als Speicher für die Schneekanonen gebaut wurde? Fischsuppe pur! Im See gibt es Statuen und Figuren, einen Tarier-Spielplatz und zwei Plattformen für die Ausbildung. Die eigentliche Attraktion aber sind die angefütterten Forellen, die sich dicht vor der Maske drängen.

Etrachsee*, Steiermark, Österreich (Seehöhe 1374m). Dieser See ist nur mit Sondergenehmigung betauchbar. Er ist über eine schmale aber gute Straße mit dem Auto erreichbar. Die Lage unter der Waldgrenze beschert Holz und Pflanzenbewuchs. Im hinteren Bereich steht dichtes Schilf in dem sich kleine Fische verstecken. Der Boden ist mit feinem Sediment bedeckt und in weiten Bereichen bewachsen. Ein seichtes Vergnügen (ca. 2,5m) mit wunderbarem Lichtspiel der Sonnenstrahlen auf dem Grund.

Mittlerer Kaltenbachsee*, Steiermark, Österreich (Seehöhe 1912m). Dieser See ist nur mit Sondergenehmigung betauchbar. Zu erreichen ist er wie viele andere Seen in dieser Gegend nur mit dem Hubschrauber. Der Seegrund ist flach und mit feinem Schlick bedeckt. Entlang des nordwestlichen Ufers liegen große Steinblöcke die eine beeindruckende Kulisse abgeben. Die maximale Tiefe liegt bei ca. 9m, das Wasser hat im Sommer eine Temperatur von 7–8°C.

2009

Steirischer Bodensee, Steiermark, Österreich (Seehöhe 1157m). Dieser See ist nur mit Genehmigung des Besitzers betauchbar. Im hinteren Teil ist der See dicht mit Schilf bewachsen, am Ufer entlang des Wanderweges liegen Bäume im Wasser. Saiblinge und Forellen bevölkern in großer Zahl den See. Sobald jemand beim Futterautomaten eine Handvoll Fischfutter ins Wasser wirft, beginnt das Wasser vor Fisch scheinbar zu kochen und man kann die Tiere aus unmittelbarer Nähe beobachten.

Großer Scheibelsee, Steiermark, Österreich (Seehöhe 1741m). Dieser See ist nur mit Genehmigung der Fischereiverwaltung und des Wirtes der Edelraute-Hütte betauchbar. Der See liegt oberhalb der Edelraute-Hütte in einem Kessel. Durch die Lage unterhalb der Baumgrenze besitzt der See ein reiches Inventar an Baumstämmen, Wurzeln und auch Fischen. In der Nähe eines Fischfutterautomaten (man bekommt auch Futter in der Hütte) besteht die Möglichkeit, massig Forellen und Seiblinge aus nächster Nähe zu betrachten.

Ahornsee*, Steiermark, Österreich (Seehöhe 2069m). Dieser See ist nur mit Sondergenehmigung betauchbar und nur per Hubschrauber erreichbar. Das Wasser ist relativ klar. Entlang des Ufers liegen teils Felsbrocken, teils ist das Ufer flach und sandig. Der Grund ist mit dickem feinen hellgrauen Sediment bedeckt. Der See ist ungefähr 6-7m tief. Wassertemperatur ca. 7°C.

2008

Riesachsee, Steiermark, Östereich (Seehöhe 1338m). Dieser See ist nur mit Sondergenehmigung betauchbar. Der See liegt in einer flachen Senke oberhalb der Riesachfälle am Ende des Untertals bei Schladming. Der See ist ca. 19m tief. Man findet viele umgestürzte Bäume, der Zufluss des Sees ist sehr klar und deutlich kälter.

Duisitzkarsee, Steiermark, Österreich (Seehöhe 1648m). Dieser See ist nur mit Sondergenehmigung betauchbar. Der See liegt unterhalb der Duisitzkarhütte in einem Kessel. Die Lage unterhalb der Baumgrenze beschert dem See ein reiches Inventar an Baumstämmen. Schilf im Uferbereich. Leben im See: Forellen und kleinere Fische im Schilf, Insektenlarven.

Weißensee*, Steiermark, Österreich (Seehöhe 2230m). Dieser See ist nur mit Sondergenehmigung betauchbar. Der See ist nur per Hubschrauber erreichbar. Das Wasser ist sehr klar. Entlang des Ufers liegen Felsbrocken, der Grund ist mit feinem hellgrauen Sediment bedeckt. Auf dem Grund leben sehr viele Insektenlarven. Der See ist im Mittel 9–10m tief. An der Nordwest-Ecke reicht ein Krater in eine Tiefe von 41m.

2007

Hohensee*, Steiermark, Österreich (Seehöhe 1560m). Dieser See ist nur mit Sondergenehmigung betauchbar. Nur mit Hubschrauber erreichbar. Der Seegrund ist mit feinem braunem Schlamm bedeckt. Viele Bäume und Wurzeln die mit Algen behangen sind liegen verstreut auf Grund. Wenn die Sonne richtig steht wirft sie Netzmuster auf den Grund.

Alte Donau, Wien, Österreich (N48° 14.449’, E16° 25.544’, Seehöhe 156,56m). Segelschule Hofbauer. Orientierungs- und Bergungsübungen im Rahmen einer triton Ausbildungsveranstaltung.

Wörthersee, Kärnten, Österreich (Seehöhe 440m). Prischitzer Bucht. Bergung eines Einbaums im Rahmen eines triton Einsatzes. Der mit über 7m längste in Österreich gefundene Einbaum wurde zusammen mit der Feuerwehr gehoben und zur Konservierung auf die Universität Wien gebracht. Fotodokumentation im Rahmen der Bergung.

2006

Zugersee, Schweiz (Seehöhe 414m). Zwei Tauchgänge mit dem Entwicklungsteam von Uwatec und neuen Tauchcomputer-Prototypen. Verdammt kalt, wenig Sicht, viel Technik.

Oberseitsee*, Osttirol, Österreich (Seehöhe 2580m). Dieser See ist nur mit Sondergenehmigung betauchbar. Im Rahmen von „Dive to the Top 2006“ betauchten wir diesen See weit über der Baumgrenze. Der Grund ist mit Steinblöcken übersäht und nahezu frei von Schlick. Die sehr gute Sicht und das Panorama machen den Tauchgang in diesem See zu einem unvergesslichen Erlebnis. Man kann den See nur mit Hubschrauber erreichen.

Geigensee*, Osttirol, Österreich (Seehöhe 2410m). Dieser See ist nur mit Sondergenehmigung betauchbar. Im Rahmen von „Dive to the Top 2006“ betauchten wir diesen See über der Baumgrenze. Feiner Schlick macht den Grund sehr labil und verlangt perfekte Tarierung. Ein Tauchgang in atemberaubendem Panorama. Man kann diesen See nur mit Hubschrauber erreichen.

Obersee, Osttirol, Österreich (Seehöhe 2016m). Dieser selten betauchte See liegt am Stallersattel direkt an der Grenze zu Italien. Knapp unter der Baumgrenze liegend ist der Grund mit Stämmen, Ästen und Wurzeln übersäht. Einer der höchsten Seen in der Gegend, die mit dem Auto erreicht werden können. Im Jahr 2000 fanden Archäologen in diesem See einen mittelalterlichen Einbaum.

2005

Giglachsee, Steiermark, Österreich (Seehöhe 1980m). Dieser See ist nur mit Sondergenehmigung betauchbar. Ich hatte die Gelegenheit im Zuge der Aktion „Dive to the Top“ die von der Zeitschrift Unterwasser in Zusammenarbeit mit der Oberösterreichwerbung veranstaltet wurde. Dieser etwas leichter erreichbare See (mit Geländewagen) hat eine beachtliche Größe und ist ca. 14m tief. Entlang des Westufers findet man an einer Felskante eine Wand die einige Meter tief abfällt. Dieser nach Norden folgend entdeckt man schöne Gesteinsformationen die vom Gletscher und Wasser geschliffen wurden. Ein Stein sieht aus wie ein Sofa, komplett mit Rücken- und Armlehne. Auch dieser See hat wegen seiner extremen Lage selten viel mehr als 4°C.

Moaralmsee*, Steiermark, Österreich (Seehöhe 1800m). Dieser See ist nur mit Sondergenehmigung betauchbar. Ich hatte die Gelegenheit im Zuge der Aktion „Dive to the Top“ die von der Zeitschrift Unterwasser in Zusammenarbeit mit der Oberösterreichwerbung veranstaltet wurde. Der See ist nur mittels Hubschrauber erreichbar. Der sehr empfindliche Grund ist mit feinstem Sediment bedeckt. Schon der Einstieg verursacht Trübungen die sich nur langsam setzen. Ansonsten ist das Wasser klar und gibt den Blick auf Baumstämme und Steine frei. Man kann den See halbtrocken betauchen, er hat aber auch mitten im Sommer wenn’s warm ist nicht wesentlich über 4°C und das Wetter kann in diesen Höhenlagen jederzeit umschlagen.

Mondsee, Oberösterreich, Österreich (Seehöhe 481m). Tauchplatz: direkt an der Seepromenade*, links neben der Schiffsanlegestelle. An dieser Stelle herrscht wegen der Schifffahrt striktes Tauchverbot! Im Zuge der Vorstellung des neuen Museumsprojekts in Mondsee veranstaltete triton eine Schaugrabung für die eine Sondergenehmigung ausgestellt wurde. Mit einem Messrahmen und einer davor befestigten Videokamera, die Bilder der arbeitenden Taucher in ein Zelt am Ufer übermittelte, veranschaulichten wir die UW-archäologische Arbeit. So nebenbei entrümpelten wir den See (Dinge, die an der Schiffsanlegestelle ins Wasser gefallen sind oder hinein geworfen wurden) und sicherten einen Einbaum, der von einer Gruppe Experimentalarchäologen gebaut und zu Wasser gelassen wurde.

Grundlsee, Steiermark, Österreich (Seehöhe 708m). Tauchplätze: „Glocke“ (N47° 38,430’ E13° 53,862’), nach dem Einstieg links haltend kommt man zu einem Felsen auf dem eine Polyesterglocke an Ketten befestigt ist. Man kann darin auftauchen und die Bilder und Mitteilungen früherer Besucher lesen. Landschaftlich reizvoll, grasig bewachsen und immer wieder Äste und Bäume. Mit etwas Glück findet man neben den sich massiv ausbreitenden kleinen Barschen auch Welse.

2004

Weissensee, Kärnten, Österreich (Seehöhe 929m). „Westteil“. Westlich der Brücke ist der See nicht viel mehr als 5m tief. Der Grund ist mit einer mehrere Meter dicken Schicht aus feinem weißem Schlamm bedeckt. Bewuchs aus Seegras formt darauf kleine Hügel. Dazwischen immer wieder Vertiefungen aus denen kühles Grundwasser strömt. Dieser Bereich ist nur mit einem Ruderboot erreichbar.

2003

Wien*: Lacknergasse 83. Wir haben die Ausgrabung in einem mittelalterlichen Brunnen in Wien abgeschlossen. Ich war nicht drin weil ich als Sicherungstaucher eingeteilt war. Es ist in dem Brunnen nur Platz für einen Taucher, nicht einmal die Platzangst hat dann noch Platz :-) Der Brunnen hat einen Durchmesser von 2m und eine Tiefe von 34m, davon ca. 25–26m Wasser. Durch einen Ausbau im 18. Jahrhundert hatten wir keine wesentlichen Funde zu verzeichnen. Wir haben aber eine Menge über das Betauchen von Schächten und Arbeiten unter extremen Bedingungen gelernt.

Weissensee, Kärnten, Österreich (Seehöhe 929m). „Strandbad“ (Tauchbasis EasyDive). Ein idealer Platz für Anfänger, Gemüsefetischisten oder Makrojäger. Mit maximal 15m und gutem Bewuchs eignet sich der Platz auch für Nachttauchgänge. Gut versteckte Fische und Krebse, leider hat auch hier in den 80er Jahren die Krebspest zugeschlagen und den heimischen Flusskrebs ausgerottet. EasyDive bietet Floßfahrten an . Die „Laka Wand“ ist eine nette Wand, ähnlich der Kleinen Steinwand. Der Platz läuft in flache Abhänge aus, auf denen viele Äste und Stämme liegen. Karpfen, Hechte aber auch kleinere Fische verstecken sich im Geäst. Die „Große Steinwand“ ist ein längerer Platz der eine abwechslungsreiche Landschaft bietet. Er kann vom Floß leicht betaucht werden weil man so in einer Richtung taucht, bis es zu kalt ist oder die Luft aus ist. Das Floß fährt mit und sammelt alle TaucherInnen auf. Steilwände wechseln mit flacheren, baumübersäten Stellen ab. Viele Fische, auch Karpfen und Hechte, fast jedes Stück Holz ist mit hunderten winzigen Muscheln bewachsen. Eine Sprungschicht in ca. 7m trennt das warme Oberflächenwasser (manchmal bis zu 24°C) von den kühleren Schichten (4–8°C). Der Westteil ist maximal 5–6m tief. Eine dicke Schlammschicht (bis zu 19m!) bedeckt den Grund. Man findet immer wieder Inseln von dichten Pflanzen, in denen sich Jungfische und Krebse verstecken. Auf den freien Flächen gibt es viele Muscheln. Der Bereich westlich der Brücke ist nur mit einem Boot erreichbar.

2002

Puckinger See, Oberösterreich, Österreich (N48° 11.681’, E14° 11.862’, Seehöhe 280m). Dieser Platz ist ein Traum! Schwindelerregende Tiefen von angeblich 6m aber ich habe es nicht so tief geschafft! Fast der gesamte Grund ist mit einem Dickicht von Pflanzen bedeckt. Im Frühjahr weniger, im Herbst mehr, fast bis zur Oberfläche. Bei meinem Besuch war der „Grund“ auf ca. 3m. Der See ist nicht groß aber es ist kein Problem, seine Tauchpartner sofort aus den Augen zu verlieren. Man kommt sich wie Dr. Livingstone vor und wünscht sich eine Machete, wenn man beginnt, den Dschungel zu durchkämmen. Ab und zu trifft man einen Buddy, der mit Schlingpflanzen verhangen aus dem Gewirr auftaucht um in irgendeinem Loch zu verschwinden. Es gibt ein Labyrinth von Gängen unterhalb der Pflanzenfläche, in denen sich auch TaucherInnen bewegen können. Riesige Karpfen (bis zu 60cm lang) und Hechte (viele Jungtiere, aber auch bis zu 1,5m groß!), Muscheln und natürlich jede Menge Gemüse. Das Wasser ist üblicherweise ziemlich warm (21–24°C) und durch die geringe Tiefe kann man jede Menge Spaß mit einer Flasche (Pressluft, natürlich!) haben.

Fernsteinsee, Tirol, Österreich (Garten II, N47° 20.857’, E10° 49.518’ Seehöhe 934m). Samerangersee, Tirol, Österreich (N47° 20.985’ E10° 49.551’, Seehöhe 939m). Beide, der Fernsteinsee und der Samerangersee sind Privatbesitz. man muss im Hotel Fernsteinsee oder auf dem dazugehörigen Campingplatz gebucht haben um dort tauchen zu dürfen. Eigene Ausrüstung (auch Blei und Flasche) ist notwendig. Auch wie man einen Kompressor bedient, sollte man wissen. Wegen des empfindlichen Biotops, das Seen in dieser Höhenlage darstellen sollte gutes Tarieren kein Problem sein. Es ist eine Mindestanzahl von 60 TG gewünscht. Wir hatten einen großartigen Tauchgang im Fernsteinsee („Garten II“ am Nordende) nach dem ich meinen MicroDrive beim Datensichern zerstört habe. Um das Glück perfekt zu machen begann es auch noch zu regnen. Weil die Seen ohne Sonne nicht so gut wirken beschlossen wir einen Nachttauchgang im Samerangersee (nahe beim Fernsteinsee). Dieser See ist für seine malerischen Baumstämme berühmt, die wie riesige Mikadostäbe verworfen liegen. Absolut gute Sicht. Die Stämme sind teilweise mit zotteligen Algen überwachsen und sehen wie die Illustrationen aus alten Märchenbüchern aus. Besonders in der Nacht. Es soll auch vom Ufer ganz gut ausgesehen haben, wie wir mit unseren Lampen und Blitzlicht im See unterwegs waren.

Plansee, Tirol, Österreich (Hotel Forelle, N47° 29.113’, E10° 50.216’, Seehöhe 976, Plansee Camp, N47° 29.185, E10° 50.580’, Seehöhe 976). Tauchgenehmigungen werden im Hotel Forelle erteilt. Als ich diesen See bei einer Motorradfahrt gesehen habe, bin ich ihm sofort verfallen. Absolut großartige Sicht, absolut niedrige Temperaturen. Die Anzeige auf meiner ScubaPro Splashlight hat unter 14m nur 0.77°C angezeigt. Ich glaube das nicht ganz aber das Wasser hat auf der Haut schon ordentlich gestochen und die Finger wurden steif. Im Bereich von 6–7m gibt es viele Pflanzen und Fische. Wracks (eine hölzerne Zille und ein Leiterwagen)  und beim „Plansee Camp“ eine Menge an Krebsen.

Walchensee, Galerie, Bayern, Deutschland (N47° 36.323’ E11° 20.098’, Seehöhe 800m). Die Sicht variiert von Faszinieren bis Schauderhaft, je nachdem wie Schlamm und Gesteinsschliff durch de Kraftwerksanlage eingespült wird. Wir hatten eine milchige Schicht bis 16m. Darunter war es dämmrig aber akzeptable Weiten. Die „Galerie“ ist eine nette Steilwand an der auf ca. 40m ein Autowrack liegt. ich habe es nicht gesehen, weil’s zu dunkel und kalt war. Der See soll im Winter (Eistauchen) oder im Frühjahr die besten Tauchbedingungen aufweisen, hat man mir erzählt.

Klopeinersee, Kärnten, Österreich (N46° 36.003’, E14° 34.962’, Seehöhe 446m). Im Herbst 2001 wurden zwei Einbäume im See gefunden, einer davon aus der Zeit um 300 nach Chr. Ich war beim Bergeteam und habe mitgearbeitet und fotografiert, um den Einbaum für die Konservierung aus dem Wasser zu holen. Siehe die Homepage von triton für Details und Hintergründe.

2001

Grüner See, bei Tragöß, Steiermark, Österreich (N47° 32.461’ E15° 03.335’, Seehöhe 776m). Der Wasserspiegel hängt stark vom Schneefall im Hochschwabmassiv ab. Von knappen 2m während des Jahres kann das Wasser im Frühjahr (Mai, Juni) auf bis zu 12m. Tauchen entlang von Spazierwegen, Rast auf einer Bank in 6m. Tiefflug übers Gras zwischen Baumstämmen und Felsblöcken. An guten Tagen sieht man von einem Ende bis zum anderen. Forellen, Insektenlarven und jede Menge Landschaft. Ach ja, fast hätte ich darauf vergessen: wenn das Wasser warm ist (was immer das in den Bergen bedeutet) erreicht es Schwindel erregende 6.5°C!

Weissensee, Kärnten, Österreich (Seehöhe 929m). „Kleine Steinwand“ (N46° 42.264’ E13° 22.423’), eine Steilwand, von der grüne Algen in langen Fäden hängen. Massig Hechte, umgestürzte Bäume und eine wundervolle Landschaft. Der Platz kann mit dem Linienschiff erreicht werden. Einfach an der Haltestelle aussteigen und abtauchen, wenn das Schiff weg ist – Achtung beim Auftauchen, eventuell vorher den Fahrplan studieren!

Millstättersee, Kärnten, Österreich (N46° 46.282’ E13° 38.631’, Seehöhe 588m). Einstieg Döbriach, Cerny. Der See weist je nach Jahreszeit und Blütenstaub sehr unterschiedliche Sichtweiten auf. An der Steilwand unter der Straße findet man jede Menge Schrott. Fahrräder, Autoteile und auch eine PC-Tastatur.

2000

Traun: Atlantis Qualidive hat eine Basis an der Traun in Oberösterreich, Österreich (N48° 00.812’ E13° 47.730’). Spezialität: Scubing = mit ABC-Ausrüstung den Fluss hinunter treiben. Eine großartige Idee, Forellen, Hechte, Welse hautnah Aug in Aug erleben. Maskerade = Eistauchen in Kostümen während des Faschings.

Erlaufsee, Steiermark, Österreich (N47° 47.414’ E15° 16.425’, Seehöhe 835m). Großartige Unterwasserlandschaft. Gut bewachsen, viele Fische, darunter auch Hechte.

Hallstättersee, Tauchbasis Gosauzwang, Oberösterreich, Österreich (N47° 35.349’ E13° 39.408’, Seehöhe 530m). Ein netter Platz und auch eine sehr nette Basis. Maximal um die 18°C (optimistisch) Wassertemperatur.