Experimente

Manchmal entsteht in meinem Kopf ein Bild, und das muss dann einfach raus. Das kann ein im klassischen Sinne gestaltetes Foto sein, aber auch eine Montage, Collage oder eine Verfremdung durch Bildbearbeitung.

Hier habe ich eine kleine Auswahl an solchen Bildern zusammengestellt.

„Der erste Bärlauch“ ist eine Color-Key Montage, bei der ich mit gezieltem Licht und farblicher Hervorhebung experimentiert habe. Der leuchtend grüne Akzent der Blätter soll durch die Schwarzweiß-Umsetzung des Umfeldes den lebendigen Aspekt des beginnenden Frühlings stärker betonen.

„Carpe diem II“ ist eine Fortführung dieser Form einer memento mori-Darstellung in bewusst hellen Tönen. Zwei Jahre vor diesem Bild hatte ich das Motiv in dunklen, nahe am Tiefschwarz liegenden Tönen gestaltet. Mir gefällt aber diese helle, freundliche Darstellung deutlich besser. Sie entspricht viel mehr meinem heutigen Zugang zum Tod. Das Bild entstand bei Vorarbeiten für die Gestaltung der Einladung zu meinem 50. Geburtstag.

„Memento mori“ ist ein klassisches Motiv dieses Genres. Auch bei diesem Bild habe ich Color-Key verwendet, um den Kontrast zwischen Leben und Tod deutlicher zu modellieren.

„Der Weiße Dominikaner“ hat den Titel vom gleichnamigen Roman Gustav Meyrinks. Das Bild ist eine Abwandlung des Themas, das auch in „Carpe Diem II“ behandelt wird. Die Kapuze schafft die Assoziation zum Mönche und führte so zum Titel.